Kurzbeschreibung des Arbeitskreises
Gebäude und deren Nutzung prägen zentrale Lebensbereiche – vom Wohnen über das Arbeiten bis hin zu Gesundheit, Bildung und Gemeinschaft. Gleichzeitig verursachen Bau und Betrieb von Immobilien erhebliche CO2e-Emissionen; Bodenversiegelung und Flächenbebauung wirken sich negativ auf Stadtklima und Biodiversität aus, während etwa Gebäudebegrünung positive Effekte entfalten kann. Die Immobilienwirtschaft verfügt damit über einen enormen transformativen Hebel – dessen Potenzial bislang jedoch nicht ausreichend genutzt wird.
Der Arbeitskreis Immobilien hat sich zum Ziel gesetzt, Impact Investing im Immobiliensektor zu etablieren, Bewusstsein zu schaffen und konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten. Er bringt wesentliche Akteur:innen der Branche zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Best Practices zu sammeln und gemeinsame fachliche Positionen zu entwickeln. Für die Branche liefert der AK praxistaugliche Orientierung zur Integration von Impact-Ansätzen; für die BVII-Mitglieder schafft er einen geschützten Raum für Peer-Learning, Vernetzung und die gemeinsame Weiterentwicklung des Feldes.
Maßnahmen und Aktivitäten
Zentrale Formate
- Erfahrungsaustausch und Peer-to-Peer Learning unter verschiedenen Stakeholdern
- Sammeln und Aufbereiten von Best Practices im Immobiliensektor
- Aufbau und Pflege eines Netzwerks aus Impact Investing Professionals im Immobilienbereich
Konkrete Outputs
- Positions- und Diskussionspapiere zu zentralen Themen des Impact Investing im Immobilienbereich
- Praxishinweise und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltigere Branchenpraxis
- Zusammenarbeit mit Hochschulen zur Förderung des Impact-Ansatzes in Lehre und Forschung
- Stärkung des Bewusstseins für nachhaltige Immobilieninvestitionen in der breiteren Branche
Treffen
Der AK trifft sich circa vier bis sechs Mal virtuell. Ergänzend finden regelmäßig physische Workshops statt.
Mitglieder
Der AK setzt sich zusammen aus Startups, Investor:innen, Asset Manager:innen und Projektentwickler:innen aus dem Immobilienbereich sowie Vertreter:innen aus der Wissenschaft, die bereits Impact-Ansätze verfolgen oder deren Implementierung planen.





